Was Sie über dauerhafte Haarentfernung wissen sollten

Gründe für eine dauerhafte Haarentfernung

Die Akzeptanz von Haaren und die Beurteilung der Entfernungsbehandlung ist von medizinischen, sowie sozialen Aspekten geprägt. Das bedeutet, dass ein zu starker Haarwuchs vor allem bei Frauen als unästhetisch gilt. Je mehr Haut gezeigt wird, z.B. im Badeanzug, desto unbehaarter soll die Haut aussehen.
Die Akzeptanz von Körperhaaren bei Männern ist höher, aber auch hier ist ein Trend zur Haarentfernung zu erkennen.

Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine dauerhafte Haarentfernung und das bereits in der Pubertät. Laut einer Spiegel Online-Studie entfernen sich 60 Prozent der Frauen im Alter von 16 bis 29 Jahren Haare im Intimbereich, in großen Städten, wie Hamburg geht die Tendenz zur Intimrasur sogar bis 81 Prozent. Das bestätigt auch „Dr. med. Nicola Otte, Leiterin der Lasermedizin am Dermatologikum Hamburg.“

Haare – wo auch immer – sind bei jungen Mädchen (14-18 Jahre alt) total uncool geworden, die schon ihren feinen Flaum auf der Oberlippe als störend empfinden.

Auch Männer rasieren sich immer häufiger. Für Männer ist neben gesellschaftlichen, hygienischen und religiösen Gründen auch ein weiterer Grund für die Intimrasur ausschlaggebend: Der Penis soll ohne Behaarung besser zur Geltung kommen!

Rasieren, epilieren oder entwachsen gehören endlich der Vergangenheit an. Auch die teure dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser, die stets mit Schmerzen und Gefahren verbunden ist, kann vernachlässigt werden.

IPL (Intense Photo Light)

Im Gegensatz zur Lasermethode werden bei der IPL Behandlung die Wellenlängenspektren des Lichtes genutzt. Lichtimpulse dringen in die Hautschicht ein und werden über das Melanin des Haares zur Haarwurzel transportiert. Das Melanin wandelt die Lichtenergie in Wärme um, wodurch die Haarwurzel verödet.

Melanin ist ein Pigment, das beim Menschen für die Färbung der HautAderhaut und Haare verantwortlich ist und bei verschiedenen Lebewesen zu ähnlichen Zwecken vorkommt.

(Mehr Info unter: http://flexikon.doccheck.com/de/Melanin )

Ein verödetes Haarwurzel kann kein Haar mehr produzieren. In der Wachstumsphase des Haares ist die IPL-Methode sehr wirksam. Je nach behaartem Bereich des Körpers stellen die aktiven Haarwurzeln 20 bis 40 Prozent dar. Im Wachstumruhestand sind die Haarwurzeln transparent, weil sie kein Melanin beinhalten. Diese werden mit der Blitzlampe nicht zerstört.

Deswegen muss gewartet werden, bis sich die Haare wieder in der aktiven Wachstumsphase befinden, um ein wirksames Ergebnis zu erzielen. Aus diesem Grund benötigt man mehrere Behandlungen, um alle Haare dauerhaft zu entfernen.

Je nach Körperzone bedarf es mehrerer Behandlungen, die in einem Abstand von einem bis zwei Monaten erfolgen müssen, damit jede Haarwurzel dauerhaft entfernt wird.

Die Anzahl der Behandlungen ist also abhängig von der momentanen Wachstumsphase und der Stärke der Behaarung der jeweiligen Körperzone.

Zum Schutz der Augen wird während der Behandlung eine Schutzbrille getragen. Das IPL Handstück wird leicht auf die Körperregion aufgedrückt und ein Flash (Lichtblitz) ausgelöst. Beim Aufblitzen des Behandlunglichtes werden Sie ein geringfügiges Pieksen wahrnehmen.

Nachteile von IPL

  • Weil die Haut ebenfalls Melanin enthält, nimmt auch sie einen Teil der Energie auf. Es kann zu Verbrennungen und Hyperpigmentierung kommen, wenn die Behandlungsparameter nicht sorgfältig auf den Haut- und Haartyp abgestimmt ist. Dies erfordert Erfahrung.
  • Je dunkler der Hauttyp, desto mehr Energie absorbiert die Haut. Deshalb eignet sich dieses Verfahren nur bedingt für dunkle Hauttypen.
  • Die Haare können mit der IPL Behandlung nur während der Wachstumsphase entfernt werden.
  • Graue Haare können nicht entfernt werden.
  • Die SHR Haarentfernung

Diodenlaser)

Diodenlaser ist die neuste Technik der dauerhaften Haarentfernung mit durchschlagendem Erfolg. Bei diesem System wurden die Erfahrungen der Lasertechnologie mit den Vorteilen des Pulslichtverfahrens kombiniert und zu einem System zusammengefügt, das bei schonendster und schmerzfreier Behandlung beste Resultate erzielt. Selbst blonde, oder zum Teil weisse Haare, die bisher nur schwer oder gar nicht zu entfernen waren, können nun behandelt werden. Die neue Gleittechnik „inMotion“ stellt einen Durchbruch in der dauerhaften Haarentfernung mit Licht dar. Die Behandlung ist viel angenehmer im Vergleich zu herkömmlichen Systemen und die Haut wird besser geschützt.

Zur Vorgeschichte: Wie auch immer sie heissen: IPL, IPL², IPL³, I2PL, ELOS, XPL, EPL, X²PL usw. Klassische Haarentfernungssysteme, ob Laser, IPL, LEO-Tech u.a., sind hoch entwickelt, meist ausgewogen kalibriert, arbeiten mit Einzelpulsen und haben eine ziemlich hohe Effizienz. Sie sind bei der dauerhaften Haarentfernung ausschliesslich auf das Ziel Melanin ausgerichtet, das Pigment des Haares, welches die Energie absorbiert, die Papille kurzzeitig auf 70°C erhitzt und so zerstört. Nachteilig wirken sich hier jedoch die Nebenwirkungen aus. Die Haut ist ebenfalls melaninhaltig und nimmt somit Energie auf. Werden die Behandlungsparameter nicht sorgfältig genug auf Haut- und Haarfarbe des Patienten abgestimmt, kann es zu Verbrennungen und unschönen Vernarbungen kommen. In den meisten Fällen ist viel Behandlungserfahrung nötig, um die korrekten Parameter für jede individuelle Indikation definieren zu können. Die Diodenlaser-Technologie zielt nur peripher auf das Melanin. Ihr Ziel sind vornehmlich die Stammzellen, die neue Haare produzieren. Diodenlaser arbeitet mit niedriger Fluenz, aber hoher optischer Energie und multiplen Pulsen mit schneller Wiederholungsrate von 10 Hz. Diese neue Technologie ermöglicht eine Behandlung in Bewegung, d.h. wir gleiten mit dem Handstück über die Behandlungsfläche, sie wird erwärmt, die Saphir-Kontaktkühlung schützt die Epidermis (Haut). Leichter Druck beim Aufsetzen des Handstücks bringt die benötigte Kompression um Blut und etwaige Gewebsflüssigkeiten, die nicht erhitzt werden sollen, aus der Behandlungsfläche fernzuhalten. Dies und die neue Gleittechnik “In Motion” stellen einen Durchbruch in der dauerhaften Haarentfernung mit Licht dar. Dadurch wird das, wie bei den bisher bekannten Pulslicht IPL- und Laser-Geräten allgemein bekannte „Puls-für-Puls-Schuss-Verfahren“ mit den damit verbundenen unerwünschten Nebeneffekten (Schachbrett, Zeit) unnötig. Das präzise Aufsetzen des Handstücks, wie bei der Einzelpulsbehandlung entfällt. Zielchromophor ist das Melanin und das Protein der Stammzellen. Somit können auch dunkle Hauttypen und pigmentarme (blonde, rote, graue) sowie feine Haare erfolgreich behandelt werden! Des Weiteren ist eine Behandlung nicht nur in der Wachstumsphase (Anagen), wie dies bei den herkömmlichen Systemen der Fall ist, sondern auch oder gerade während der Telogenphase (Ruhephase) sinnvoll, da sich in dieser Zeit die Stammzellen neu auf Wachstum ausrichten. Bereits aus der Ernährung wissen wir, dass Proteine ihre lebendigen und Leben spendenden Eigenschaften verlieren, wenn sie über 43°C. erhitzt werden.

Die Diodenlaser-Technologie ermöglicht eine gleichmässige Erwärmung der Behandlungsfläche auf 45°C., wobei das Umgebungsgewebe als Energiereservoir dient. Die Temperatur der Haarpapillen und deren Stammzellen wird also auch vom Umgebungsgewebe gehalten. Nach Ausführung von 6 – 8 Durchgängen, vertikal und horizontal über die Behandlungsfläche, bilden sich meist perifolikuläre Ödeme, die den Erfolg der Behandlung anzeigen. Die Stammzellen wurden ausgeschaltet. Die Wahl des Zielchromophors lässt nun den Schluss zu, dass die Wachstumsphasen des Haares ihre Bedeutung für den Zyklus der Folgebehandlungen verloren haben. Stammzellen gibt es schliesslich auch in der Telogenphase.

Unterschied gegenüber Laser- oder Blitzlampentechnologie

Herkömmliche Laser oder IPL (Blitzlampengeräte) verwenden sehr kurze (2-300 Millisekunden) Impulse mit enormer Energie (12 bis 120 Joule pro cm“). Sie leiten die Energie via Melanin (Farbstoff) im Haar an die Wurzel des Haares und produzieren dort eine Wärme von 65 bis 72 Grad Celsius. Die Energie gelangt ausschliesslich via Melanin zum Haarfollikel (Haarwurzel).

Leider besitzt aber auch die Haut Melanin und ebenso haben die roten Blutgefäße einen ähnlichen Absorbtionskoeffizienten, wie das Melanin des Haares und nehmen diese hohen Energiespitzen der Laser oder Blitzlampen auf.

Dies führt oft zu Schwellungen während mehreren Tagen oder gar zu Verbrennungen dritten Grades.

Die Diodenlaser-Technologie hingegen nutzt den Weg über das Melanin nur zu 50%. Zusätzlich wirkt Diodenlaser direkt durch die Haut auf die Stammzellen, welche die neuen Haare produzieren.

IPL

Herkömmliche Geräte OHNE SHR leiten die Energie nur entlang dem Melanin an die Stammzellen der Haare.

Diodenlaser

Diodenlaser leitet die Energie sowohl über das Melanin als auch schonend über die Haut an die Stammzellen der Haare.

Der große Unterschied zwischen der IPL und der Diodenlaser Haarentfernung liegt in der Frequenz der ausgesendeten Lichtimpulse. Während bei der IPL Technik jeder Lichtblitz einzeln ausgelöst wird, senden Diodenlaser Geräte mehrere Lichtblitze pro Sekunde aus(Frequenz 1-10hz). Diese sind weniger energiereich als die IPL Blitze, erzeugen die nötige Wärmeenergie aber durch ihre Häufigkeit. Durch die Vielzahl an Blitzen werden die Haarwurzeln auf die nötige Temperatur gebracht um zu veröden. Unter Umständen erfolgt dabei noch eine Kühlung der oberen Hautschicht durch das Gerät oder durch ein Gel, sodass die Diodenlaser Haarentfernung noch sanfter, als die IPL Haarentfernung empfunden wird.

Man weiß heute, dass anstelle der hohen, kurzen Energiespitzen eine langsame, aber über längere Zeit anhaltende Erwärmung wesentlich effektiver ist zur dauerhaften Haarentfernung.

Deshalb benutzt man beim Diodenlaser nicht einzelne Impulse mit hohen Energiespitzen, sondern das Gewebe wird 6-10 Mal mit niedriger Energie aber hoher Wiederholungsrate (bis 10 Hz, d.h. 10 x pro Sekunde) abgefahren (inMotion).

Somit wird das Melanin des Haares und das Gewebe der Stammzellen auch über die Haut langsam, aber über eine längere Zeit (bis 90 Sekunden) mit niedriger Energie auf eine moderate und hautschonende Temperatur von ca. 45 Grad Celsius erwärmt. Zudem können dank SHR blonde und zum Teil sogar weisse Haare erfolgreich behandelt werden, da der Farbstoff des Haares nur noch sekundär eine Rolle spielt.

Was ist der Nutzen für Sie?

Durch die Möglichkeit die selbe Stelle mehrfach zu behandeln, ist die Energistärke sanfter und erreicht durch die Wiederholung der Impulse eine optimale Intensität. Die Behandlung ist viel angenehmer als bei herkömmlichen Systemen, du die Haut wird besser geschützt.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden ist Diodenlaser das einzige System weltweit, das auch sonnengebräunte Haut mit einer hohen Energiedichte effektiv behandeln kann.

Welche Gebiete sind behandelbar?

Mit SHR können die Körperhaare an jeder beliebigen Stelle entfernt werden.

Welche Rolle spielen Haut, Haarfarbe und Haardicke?                        

Helle Haut mit dunklem und dickem Haar spricht, wie bei herkömmlichen Technologien, am besten auf die Behandlung an. Bei der SHR-Technologie ist jedoch zusätzlich zum Melanin das Protein der Stammzellen das Zielchromophor. Somit können auch dunkle Hauttypen und pigmentarme, feine Haare erfolgreich behandelt werden! Im Weiteren kann die Behandlung erstmals dank Diodenlaser auch bei sonnengebräunter Haut effektiv durchgeführt werden.

Was spürt man während der Behandlung?

Im Gegensatz zu herkömmlichen IPL- und Lasergeräten ist die Behandlung praktisch schmerzlos. An dicht behaarten Stellen spürt man ein Wärmegefühl, sowie die Lichtimpulse, aber keinen Vergleich gegenüber zu Blitzlampen oder Lasern.

Wie viele Behandlungen sind nötig?

Bisher war man darauf angewiesen, die Haare in der Wachstumsphase zu erreichen (ca. 20-30%). Mit Diodenlaser können auch zusätzlich Haare in der Telogenphase erfolgreich behandelt werden, da sich in dieser Zeit die Stammzellen neu auf Wachstum ausrichten. Da der Zyklus der Wachstumsphasen jedoch sehr individuell ist, muss im Durchschnitt mit 4-8 Behandlungen gerechnet werden.

Ca. 3-5% der Leute reagieren leider auf gar keine permanente Enthaarungsmethode.

Nur im Wachstum befindliche Haare, die sich in der so genannten Anagenphase befinden, werden durch SHR erfolgreich und dauerhaft entfernt. Haare im Ruhezustand können in der Regel auch mit der Diodenlaser-Technologie nicht erfolgreich entfernt werden, weil sie keine Verbindung zur Haarpapille haben. Meistens wachsen nur 15-25 % der Körperhaare zur gleichen Zeit. Deshalb sollten im Laufe von 4-6 Wochen mind. 6-8 Behandlungen erfolgen, um auch die Haare zu erfassen, die sich gerade im Ruhezustand befinden. Natürlich hängt die Anzahl der erforderlichen Wiederholungen von Ihren individuellen Behandlungsvoraussetzungen ab.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Die Dauer der Behandlung ist von der Grösse der Fläche abhängig. So variiert die nötige Zeit von 10-15 Minuten für eine Gesichtsbehandlung. Nach dem Auftragen eines Gels, wird die Hautregion 6-10 Mal mit dem Diodenlaser-Applikator behandelt. Bei niedriger Energie und einer hohen Wiederholungsrate von bis zu 10 Mal in der Sekunde.

Gibt es Nebenwirkungen?

Einige Körperteile reagieren empfindlicher als andere und es kann zu Rötungen der Haut kommen. Diese Rötung geht normalerweise nach einigen Stunden zurück, kann aber auch die Intensität eines Sonnenbrandes haben und einige Tage bleiben. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen (IPL) sind leichte Krustenbildung (welche nach 2-3 Wochen verschwinden), Blasen und Pigmentveränderungen (diese verschwinden nach 4-6 Monaten) äusserst selten.

Was ist vor der Behandlung zu beachten?

Zupfen oder wachsen Sie die Haare 6 Wochen vor der Behandlung nicht. Rasieren ist erlaubt. Rasieren Sie sich bitte einen Tag vor der Behandlung und trinken Sie 1-2 Tage vor der Behandlung ca. 2 Liter Wasser pro Tag.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Die Haare fallen erst nach 1 bis 5 Wochen aus. Zupfen Sie die Haare nicht aus, rasieren ist erlaubt.

Beginn der Impulsabgabe. Das Handstück gleitet über die behaarte Haut und gibt zehn (Licht)Impulse pro Sekunde ab.

Die Temperatur in der Dermis steigt an. Die Epidermis wird dabei nicht belastet, da die einzelnen Impulse nur eine geringe Energie haben und die Kontaktfläche (Saphir) stark gekühlt ist.

Durch die Vielzahl der Impulse pro Fläche wird in der Dermis eine hohe Gesamtenergie aufgebaut. Die Haar-Wachstumszellen werden so auf die klinisch erforderliche Temperatur erhitzt, um diese zu zerstören. Alle Haarstärken und alle pigmentierten Haare können so erfolgreich entfernt werden.

Die Vorteile der Diodenlaser Technik:

Bei der Diodenlaser Technik nutzt der Weg über den Haarfarbstoff nur 50 Prozent zur dauerhaften Haarentfernung. Die restlichen 50 Prozent werden während der Anwendung der Diodenlaser Technik durch die Haut auf die Stammzellen aufgenommen, die für die Haarproduktion verantwortlich sind.

Bei der Diodenlaser Technik benötigt man keine einzelnen Impulse mit hoher Energie. Die Haut wird sechs bis zehn Mal mit niedriger Energie, aber hoher Wiederholung abgefahren. Dieses Vorgehen wird als sog. “in Motion” Methode bezeichnet, da das Handstück in gleitenden Bewegungungen über die Behandlungsfläche geführt wird. (Im Gegensatz dazu wird die IPL Technik “Stempeltechnik” genannt.)

Bei der Diodenlaser Technik wird die Haut durch das Melanin und die Stammzellen mit niedriger Energie (48 Grad), aber mit hoher Wiederholungsrate schonend erwärmt. Somit können auch besser hellere und feinere Haare dauerhaft behandelt und entfernt werden. Bei der IPL Technik erfolgt eine Erwärmung auf 70 Grad.

Zusammenfassung:

  • nahezu schmerzfreie Haarentfernung
  • alle Hauttypen
  • auch für gebräunte Haut
  • vollständige Abdeckung der Behandlungsfläche
  • langfristige Haarentfernung
  • nachweislich sicher
  • Eine Behandlung mit SHR eignet sich für fast jeden Haut- und Haartyp.
  • Weil sich SHR nicht nur auf das Pigment konzentriert, können auch dunkle Hauttypen behandelt und feine pigmentarme Haare entfernt werden.
  • Die Behandlung ist auch während der Telogenphase (der Ruhephase im Haarzyklus) bedingt möglich.
  • SHR ermöglicht eine anhaltende Haarentfernung.
  • SHR ist derzeit die schonendste Methode der dauerhaften Haarentfernung und weitestgehend schmerzfrei.
  • Das Verfahren ist sehr effektiv, weil sehr viel Energie ins Haar eingebracht wird. Von der Menge an eingebrachten Energie hängt die Effektivität jeder dauerhaften Haarentfernung ab.

Nachteile von Diodenlaser

  • Bedingt anwendbar bei grauen Haaren.

Hauttypen

Hauttyp I

  • auffallend helle Haut
  • Sommersprossen
  • keltischer Typ (ca. 2 Prozent aller Mitteleuropäer)
  • blondes oder rötliches Haar
  • blaue, grüne oder selten braune Augenfarbe
  • sehr starke Sonnenbrandneigung!
  • Eigenschutzzeit: 5 – 10 Minuten
  • Erythem: immer
  • Bräunung: nie

Hauttyp II

  • helle Haut
  • selten Sommersprossen
  • hellhäutiger Mitteleuropäer (ca. 12 Prozent aller Mitteleuropäer)
  • blondes Haar
  • blaue bis grüne oder braune Augenfarbe
  • starke Sonnenbrandneigung
  • Eigenschutzzeit: 10 – 20 Minuten
  • Erythem: häufig
  • Bräunung: schwach

Hauttyp III

  • helle – hellbraune Haut
  • keine Sommersprossen
  • dunkelhäutiger Mitteleuropäer (ca. 78 Prozent aller Mitteleuropäer)
  • dunkelblonde bis braune Haare
  • grau oder braune Augenfarbe
  • mäßige Sonnenbrandneigung
  • Eigenschutzzeit: 20 – 30 Minuten
  • Erythem: selten
  • Bräunung: ausgeprägt

Hauttyp IV

  • mittelmeerischer Typ (ca. 8 Prozent aller Mitteleuropäer)
  • braune bis dunkelbraune oder schwarze Haare
  • dunkle Augenfarbe
  • kaum Sonnenbrandneigung
  • Eigenschutzzeit: 30 – 45 Minuten
  • Erythem: nie
  • Bräunung: stark

Hauttyp V

  • dunkle Haut
  • keine Sommersprossen
  • indischer Typ
  • schwarze Haare
  • dunkle Augenfarbe
  • keine Sonnenbrandneigung
  • Eigenschutzzeit: 45 – 60 Minuten
  • Erythem: nie
  • Bräunung: stark

 

Hauttyp VI (Leider mit Diodenlaser nicht möglich)

  • auffallend dunkle Haut
  • keine Sommersprossen
  • afrikanischer Typ
  • schwarze Haare
  • dunkle Augenfarbe
  • keine Sonnenbrandneigung
  • Eigenschutzzeit: > 60 Minuten
  • Erythem: nie
  • Bräunung: stark