PRP (Vampir-Lifting / Eigenbluttherapie)

Wenn man den Begriff Vampir Lifting hört, meint man zunächst, sich in einem Science-Fiction-Film zu befinden. Aber unter Vampir Lifting versteht man eine hocheffiziente Methode, die zur Hautverjüngung eingesetzt wird. Hierbei handelt es sich um eine Behandlungsweise zur Regeneration der Haut, die keine allergischen Reaktionen hervor ruft.

Diese Eigenbluttherapie dient zur Hautstraffung und reduziert gleichzeitig die Faltentiefe und führt zu einer Hautverdickung. Hierbei erfolgt eine Gefäßerneuerung, die Elastin- und Kollagen-Produktion wird angeregt und führt zur Bildung von einem neuen Bindegewebe. Dies alles erfolgt mit Hilfe des eigenen Blutes.

Die Haut ist bei einem jungen Menschen noch relativ dick und aktiv. Dagegen im Alter wird ist mit der Zeit dünn und die Aktivität wird weniger. Genau an diesem Punkt setzt dann das Vampir Lifting oder die Eigenblutbehandlung an und unterstützt dabei die Haut, sich selbst zu regenerieren. Die bei einer solchen Eigenblutbehandlung ablaufenden Prozesse kann man mit der natürlichen Wundheilung vergleichen. Bei der Eigenbluttherapie erfolgt dies jedoch in wesentlich beschleunigter und in intensiver Form.

Durch eine solche Eigenbluttherapie wirkt die Haut dann straffer, frischer und erhält zusätzlich mehr Stabilität. Bei einer PRP Behandlung werden ausschließlich körpereigene Stoffe eingesetzt, welche auch vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden können. Ebenfalls ist eine PRP Behandlung vor einer schädlichen Sonneneinstrahlung und vor Viren und Bakterien geschützt.

Die Anwendungsgebiete einer PRP Therapie

Die PRP Therapie wird erfolgreich zur Hautstraffung, zur Verjüngung und Regenerierung der Hautoberfläche und tiefen Falten im Gesicht, im Dekollete`, an den Händen oder am Hals eingesetzt. Ebenso zeigt es seine positive Wirkung zur Anregung des Wachstums von Haarwurzeln (PRP Haare) für ein dichteres Haar. Somit erhalten hier auch Personen mit Hilfe der PRP Haare Hilfe, die in diesem Bereich ihre Probleme haben.

Die Durchführung

Aufbereitung des BlutesIm ersten Schritt wird von dem Patienten Blut in kleinem Umfang bis zu 20 Milliliter entnommen. Dieses Eigenblut wird dann so aufbereitet, dass das gelbliche Blutplasma incl. Thrombozyten sowie die Wachstumshormone vorhanden sind. Diese Hormone funktionieren dann wie kleine Befehlsgeber, welche dann in der Haut einen Regenerationsprozess anregen. Dadurch wird das Bindegewebe stimuliert und die Dicke der Haut nimmt zu.

Rückführung des PRP in die Haut

Nachdem das Eigenblut getrennt wurde, bleibt das Thrombozyten-Konzentrat, das sogenannten Platelet Rich Plasma (PRP) übrig. Dieses Plasma wird dann in die Haut gespritzt. Wenn man die klassische Methode verwendet, werden mehrere Einstiche im Gesicht oder an anderen Körperpartien durch die Verwendung einer dünnen Injektionsnadel entstehen. Dabei werden die Nadelstiche entweder punktuell unter der Oberhaut angebracht oder, wenn eine Faltenbearbeitung ansteht, in Form eine Volumenaufbau fläche direkt unter die Falten gespritzt. Aufgrund der individuellen unterschiedlichen Anzahl je Person, gibt es auch unterschiedliche Einstiche, was deren Anzahl belangt.In der Regel dauert dieser Vorgang ungefähr 30-45 Minuten.

Nachbehandlung und die danach erfolgende Pflege

Nach dem entsprechenden Eingriff erhält der Patient eine genaue Anweisung über die nach der Behandlung erforderlichen Pflege sowie die eventuell auftretenden Symptome.

Das Ergebnis

In der Regel ist ein kleinerer Sofort-Effekt unmittelbar nach der Behandlung sichtbar. Die Haut wirkt dabei wesentlich voluminöser. Aber das Gesamtergebnis in seiner kompletten Auswirkung wird erst in etwa zwei bis drei Monaten sichtbar.

Hierbei beginnt sich das Hauptbild zu verbessern und die Hautqualität nimmt zu. Damit man eine langfristige Wirkung erzielt, werden in der Regel zwei bis drei Behandlungen in Abständen von mehreren Wochen (in etwa drei bis vier Wochen) empfohlen. Dies hängt wiederum von der Hautbeschaffenheit ab. Auch sind Auffrischungsbehandlungen alle sechs bis zwölf Monate sinnvoll.

PRP Vampirlifting junge Haut

Behandlungsablauf

Bei der Behandlung wird das venöse Blut des Patienten in speziellen Reagenzien zentrifugiert und filtriert. Dadurch werden die Blutplättchen von den roten Blutkörperchen separiert. Das Plasma des Patienten wird nach der Aufbereitung sofort in die Haut injiziert.

Eigenblut-PRP-Plasmatherapie in Hamburg.

Abhängig von der Indikation kann es unterschiedlich verwendet werden: als Injektionen mit kleinen Nadeln (sogenannte Mesotherapie) oder als Injektion zur Volumenauffüllung bei allen Faltenformen (Nasolabial- und Zornesfalte, Lippenkontur, etc.).

Die Eigenblut-PRP-Plasmatherapie ist nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer geeignet und darf ab dem 18. Lebensjahr durchgeführt werden.

Die Eigenblut-PRP-Plasmatherapie wird gelegentlich als „Dracula-Therapie“ bezeichnet. Sie ist auch bei den Stars bekannt und beliebt. So nutzt z.B. die Schauspielerin Demi Moore die Eigenblut-Therapie, um ihr schönes Aussehen aufzufrischen. Mehr zum Thema (Dracula-Therapie):

Wann darf ein Vampirlifting nicht durchgeführt werden?

Bei gewissen Erkrankungen und körperlichen Zuständen, können wir eine PRP-Behandlung aus Sicherheitsgründen und zu Ihrem eigenen Schutz leider nicht durchführen.

– Autoimmunerkrankungen
– Hämophilie
– Epilepsie
– Multiple Sklerose
– Einnahme von Antibiotika und Blutverdünnern
– Akute und chronische Infektionen
– Hautkrebs
– Akute Herz- Kreislaufprobleme
– Schwangerschaft und Stillzeit

Was ist Vampir Lifting?

Natürlich hat das Vampir Lifting nichts mit den sagenumwobenen Blutsaugern zu tun und es entstehen auch keine Einstich- oder gar Bisswunden im Halsbereich. Der Name resultiert daraus, dass die Behandlung mit dem eigenen Blutplasma erfolgt und daher zuvor etwas Blut abgenommen werden muss. Keine Sorge: die Rede ist von lediglich runden 20 Millilitern, die bereits für einen spürbaren Effekt ausreichen. Dieser ist glücklicherweise nicht mit dem einer chirurgischen Operation zu vergleichen, sondern fällt – entsprechend der Behandlung mit eigenem Blut – deutlich natürlicher aus.

Wie funktioniert das Vampirlifting?

Das Vampirlifting oder die PRP-Therapie erfolgt, indem Blutplasma mit kleinen Nadeln in die Haut injiziert wird. Gegenüber Cremes oder einem Serum ist ein deutlich stärkerer Effekt zu verzeichnen. Medizinisch betrachtet, verbirgt sich hinter der Abkürzung PRP das Platelet Rich Plasma oder zu deutsch: thrombozytenreiche Plasma. Diese Substanz entsteht durch Zentrifugieren des Bluts nach der Entnahme aus einer Vene. Wenn die roten und weißen Blutkörperchen entfernt wurden, folgt die Anreicherung mit Calciumchlorid und bestimmten Aminosäuren sowie oftmals Hyaluronsäure. Im so erzeugten Plasma bleiben die Thrombozyten erhalten, die vor allem bei der Blutgerinnung benötigt werden. Diese Thrombozyten strotzen nur so vor Wachstumsfaktoren und regen die körpereigene Produktion von Elastin und Kollagen an. Ähnlich, wie beim Verheilen einer Wunde, wird nach einem Vampirlifting Wasser gebunden und die Haut wirkt verjüngt.

Die PRP-Therapie nimmt rund eine Stunde in Anspruch. Dabei entfällt jedoch allein eine halbe Stunde auf die Herstellung des Plasmas, das dann rund fünf Millimeter tief in die Haut injiziert wird. Gearbeitet wird entweder mit einem Lokalanästhetikum und einer Spritze oder einem so genannten Dermapen bzw. einem Dermaroller. Das Ergebnis stellt sich dann nach rund vier Wochen ein und kann bis zu einem Jahr anhalten.

Für wen eignet sich die PRP-Therapie?

Die PRP-Therapie bzw. das Vampir Lifting gilt vielerorts als ergänzende Therapie und ist dabei insbesondere für jüngere Frauen geeignet. Es lässt sich auch von einer präventiven Maßnahme sprechen, bei der der Bildung von Falten und einem schwachen Bindegewebe vorgebeugt wird. Werden ältere Menschen behandelt, so kann sich die Kombination mit anderen Behandlungsformen empfehlen.

Welche Nebenwirkungen treten auf?

Auch das Vampir Lifting bzw. die PRP-Therapie verlaufen so gut wie ohne Nebenwirkungen. Die kleinen Nadelstiche erweisen sich sogar als segensreich für die Haut, da die minimalen Verletzungen zu einem natürlichen Erneuerungsprozess der Haut führen. Übrigens: die blutverschmierten Gesichter, die gelegentlich in den Medien kursieren, sind ein reiner Showeffekt. Natürlich werden kleine Blutstropfen noch während der Behandlung sofort entfernt. Die Risiken sind kleinere Blutergüsse, Rötungen oder Schwellungen, zudem sollten Sie bei Schwangerschaft oder in der Stillzeit kein Vampir Lifting vornehmen lassen und einige Tage vor der Behandlung auf die Einnahme von Mitteln wie Aspirin, ASS, Volaren oder Ibuprofen verzichten.

Welche Bereiche können behandelt werden?

Tagestraum setzt das Vampirlifting vor allem als Anti-Aging-Methode, zur Behandlung von Falten im Bereich des Gesichts, am Hals und Dekolleté ein. Aber auch zur Therapie von Aknenarben, Verbrennungsnarben und artrophischen Hautveränderungen ist die PRP-Behandlung als die derzeit effektivste, minimalinvasive Methode zu empfehlen.

Ein weiterer Anwendungsbereich ist der Kopf. Durch die Eigenbluttherapie kann beginnender Haarausfall erheblich verlangsamt oder sogar gestoppt werden. In Bereichen in denen der Haarwachstum noch gering vorhanden ist kann auch wieder dichteres Haar erlangt werden. Die PRP-Behandlung ist keine Methode, mit der komplett haarlose Bereiche behandelt werden können, die Behandlung ist in diesem Bereich, vor allem präventiv und unterstützend.